Kunst-Schaufenster in der Kurgartenstraße 101 (c) Klaus Splieth

Kunst im Schaufenster

Künstlerische Akzente in der Travemünder Kurgartenstraße

In der Kurgartenstraße in Travemünde tut sich was. Das Projekt Travemünder Kunst-Schaufenster setzt einen kleinen künstlerischen Akzent im Seebad. In den bisher leeren Schaufenstern des Gebäudes Kurgartenstraße 101 zeigen Frauke Klatt und Thomas Radbruch einen Einblick in ihre künstlerische Arbeit. 

Die Travemünder Künstlerin Frauke Klatt ist bekannt für ihre einzigartigen Bilder vom Segeln- geprägt von einer besonderen Handschrift. Seit 1997 gestaltet sie für ihren „Heimathafen“ die Plakate für die Travemünder Woche. Frauke Klatts Bilder werden von führenden maritimen Galerien vor allen in den Segelzentren in England, Spanien, Portugal, Deutschland und in den USA vertreten.

Der bekannte Lübecker Fotograf Thomas Radbruch zeigt Bilder aus seinem neuen eindrucksvollen Bildband „AN DER KANTE“, der von den vier Jahreszeiten am Brodtener Ufer erzählt. Daneben gibt Radbruch einen Einblick in die Arbeit an anderen aktuellen Buchprojekten.

Die Idee zu diesem Projekt entstand im Zusammenhang mit vier Folgen eines Radiobetrages, den Klaus Splieth in diesem Frühjahr für das Travemünder Journal gemacht hat. Darin ging es um den auffälligen, unansehnlichen Laden-und Schaufensterleerstand in der Kurgartenstraße, welcher dieser eigentlich sympathischen Straße seit längerem ein ungebührlich negatives Erscheinungsbild verleiht. Um Abhilfe zu verschaffen, ist Klaus Splieth der Frage nachgegangen, ob Kunst- und Kulturschaffende bereit wären, diese Läden zu bespielen. Die Resonanz von deren Seite war sehr groß. Der Anfang wird nun in der Kurgartenstraße 101 dank der Unterstützung der betreffenden Hauseigentümer das Projekt Travemünder Kunst-Schaufenster realisiert. Die Initiatoren Petra Eckert, Angelika Hartfelder und Klaus Splieth erhoffen sich angesichts dieses Beispiels eine Signalwirkung, so dass hier bei anderen Hauseigentümern auch die Bereitschaft entsteht, ihre Läden- bzw. Schaufensterflächen diesem Zweck zur Verfügung zu stellen. Die Travemünder Altstadt würde durch diese Art von Belebung erheblich an Attraktivität gewinnen. Für Gäste- und Einheimische.

Photo Credits: Klaus Splieth

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